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Sportgedichte-Archiv

 

Kapellenlauf

(Geschrieben von John, August 2017)

 

Dein Ziel gesetzt zur frühen Zeit

Kapellenlauf – es ist soweit

durch Wald und Feld – bist du bereit?

war schön letztes Mal, blieb dir im Sinn

ziehst wieder mit Freunden nach Vorra hin

stimmt heuer die Form, ob‘s Training reicht?

die Erwartung drückt, der Lauf ist nicht leicht

die Spannung – wie immer – beim Startschuss erst weicht

 

Mühsam zunächst die Steigung hinauf

wie wird der Schritt locker, wie flüssig der Lauf?

die Schrittlänge kürzer und noch mehr entspannt,

den Fuß sanft setzend, statt voll gerannt!

und auf der Höhe rollst du dahin

Rhythmus gefunden, entrückt der Sinn

es ist, als trüge man kein Gewicht

die Freude lächelt aus deinem Gesicht

 

Im Birkacher Wald eilt ein Sonnenstrahl

zählt runter die Kilometerzahl

strahlst mit der Natur im Gleichgewicht

trotz Mühe mit Freude im Gesicht

nach Laufjahrzehnten sagst du: nein,

es muss nicht immer ein Treppchenplatz sein

mit leichtem Schritt zum Wiesengrund hin

zum Ziel mit dem Lächeln fest in dir drin

 für Frank und Martina geschrieben von John, Erlangen, Juni 2015

 

 

Saaletal-Marathon
Ramsthal, März 2014

 

Sommer, Saale, Sonnenschein,

der Marathon soll‘s diesmal sein

 war mir bisher ganz unbekannt

 doch Ramsthal wurde oft genannt

 zu Fuß geeilt am Fuß der Rhön

 entlang der Saale wunderschön

 

 Der Frühlingswind hilft mir hinauf

 zu schnell beginn ich diesen Lauf

 dann folgen Felder, Trails und Wald

 bis Euerdorf – klar – ohne Halt!

 zu Fuß geeilt am Fuß der Rhön

entlang der Saale wunderschön

 

Und ständig geht es auf und ab

 bis Hammelburg – bleib nur im Trab!

 zurück nach Aura, dann wird‘s schwer

 35, was noch gibt der Körper her?

 zu Fuß geeilt am Fuß der Rhön

 entlang der Saale wunderschön

 

 Sommer, Saale, Sonnenschein,

quält sich jetzt sehr, des Läufers Bein

 nein, keiner sagte, es wird leicht

alles sagt mir jetzt, dass es reicht!

richtig – beginnt jetzt erst der Marathon

Beine, nach vorne, ihr müsst schon!

 zu Fuß geeilt am Fuß der Rhön

 entlang der Saale wunderschön

 

Schlapp und schleppend, Schritt um Schritt

nur noch der Wille zieht mich mit

 am Sulzbach gerade bis Ramsthal

 die Zeit verrinnt, doch nicht die Qual

 ums letzte Eck und Gott sei Dank

 rechts sitzt Martina, dort wartet Frank

ins Ziel geeilt am Fuß der Rhön

 euch hier zu treffen, ach wie schön

Neujahrswunsch

für Hans Georg geschrieben von John, Erlangen, 3. Januar 2015

Das Jahr ist jung und noch verschwommen
die Wünsche, die alten, wird es so kommen?
wir träumen vom Frieden, Glück und Liebe
wär' schön allein, wenn unsre Freundschaft so bliebe
sei bescheiden und laufe öfters ein Stück
dann findest du Frieden und mit ihm das Glück

 

Wiesbaden, 7.11.2000/27.10..13/13.10.14                für Edmund Schepp von Lauffreund John Stackmann

 

 

alte) Sportskanone

Lange aktiv schon im Verein

trainiert Edmund jetzt oft allein.

Verabredung am Telefon

zum Trainingslauf, wir freu‘n uns schon,

auf dem Rheinhöhenweg zu rennen.

Zu schnell – wie wir den Edmund kennen:

gestern sein Sieg beim Straßenlauf –

doch unser Edmund gibt nie auf.

Es irrt, wer glaubt, es gibt sich:

laufgeil in die M70…


Weise lächelnd – die Kleidung bunt

so läuft links neben mir: Edmund.

Er redet gern und rät mir viel

aus reicher eigener Erfahrung

über Gesundheit, Training, Nahrung

und welcher Weg mich führt zum Ziel.

So gut, wie er hier Vögel kennt,

weiß er auch, wie man schneller rennt.

Es irrt, wer glaubt, es gibt sich:

Erfahrung der M70!


Für die Deutsche Meisterschaft

trainiert er voller Leidenschaft:

oft, ehrgeizig und professionell,

lange, langsam, auch kurz und schnell

dazu viel Gymnastik – hat er die Kraft,

dass er nochmal den DM-Sieg schafft?

Er hat die Gegner genau studiert

und weiß, wie er sie dann „rasiert“!

Es irrt, wer glaubt, es gibt sich:

topfit in der M70!

Weit über 80 ist jetzt Edmund alt,

die Zeit macht auch bei ihm nicht halt,

sein Laufmotor wird langsam kalt.

Tempo beim Laufen geht nicht mehr,

sein Körper gibt es nicht mehr her:

Kein Wettkampf, keine Meisterschaft,

schier endlos schienen Energie und Kraft!

Alter Kämpfer, du musst nicht immer siegen -

bleib so herzlich, lass dich nicht unterkriegen!

Trabst zwar langsam, doch dein Schritt ist rund

du strahlst mich an und bist noch gesund,

und voller Erinnerungen dein Mund!

Denk ich an ihn, dann sehe ich ein:

auch bei mir wird es einmal so sein!

Wer glaubt, es könnte immer so weitergehn,

der irrt – doch die „gute alte Zeit“ war wunderschön!

 

Norddorf, 24.Aug. 2005, aktualisiert 30.11.2013                                                                                                                         von John Stackmann

Meer Frust als Lust

 

deprimiert und ausgebrannt

wird diesmal nur ganz kurz gerannt

das rechte Knie schmerzt allzu sehr

die Lust am Laufen fehlt mir sehr

 

kein Training über lange Strecken,

wenn Sand und Schweiß die Haut bedecken

keine Wege neu zu entdecken

kein Gehirnjogging an den Ecken

kein Spaß, um die Kraft zu erwecken,

die sich beim Tempo voll entfaltet

er bleibt sofort am Anfang stecken

das Läuferherz ist fast erkaltet

 

spür‘ nicht mehr Gegenwind beim Laufen

muss nicht viel Luft durch Lungen schnaufen

der Bauch wird rund, der Mensch wird schwer

ja geht denn wirklich gar nichts mehr?

 

diesmal wird auf Amrum also nicht gerannt

sondern relaxt und ausgespannt

bei reichlichem und gutem Essen

im Hause Ütjkiek wir gesessen

mehr Zeit für Dich, für dies und das

auch Radeln und Walken bringen Spaß

denn in dieser Bilderbuch-Natur

bleibt Amrum-Urlaub Urlaub pur

 

die Lust ist doch nicht ganz dahin

Klima und Entspannung ein Gewinn

Muskeln zu stärken macht jetzt viel Sinn

damit ich bald wieder am Laufen bin

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About a run in Stoke-on-Trent, sister town of Erlangen,
by John Stackmann, Erlangen October 6th, 2013

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Stoke 10k

do you remember
the Midlands end of September
we’ve been to modern Stoke
with coaleries once the city of smoke
we had no easy race, up and down
passing by “Potteries” in the ceramics town
from Hanley Park through the inner city
back via Snow Hill in a first turn
okay, still feel good, for action I burn

do you remember
the second turn way in September
keep left, outpace right, not easy to speed
especially uphill at Lichfield street
you only succeed with a strong will
approaching marker of km nine
weary runners behind in a long line
I was at front with my short step
category win I intended to grab

do you remember
Stoke 10k late September
our ambition was best pace
and we succeeded at this race
when at the finish line we did arrive
finally we gave us a high five
in the sister town we had a lot of fun
shine of success in the late summer sun
and in Stoke-on-Trent’s city run

 

Schnaittach, 31. Juli 2004                                                                                von John Stackmann geschrieben am 3.April 2014

 

Vollmondmarathon

 

 (©John Stackmann)

 

Die Wölfe heulen im Nürnberger Land,

denn bei Vollmond wird ein Marathon gerannt

kurzentschlossen checke ich ein

um bei der Premiere dabei zu sein

 

Viele Lauffreunde sind auch da,

denn die Frankenalb ist nah

das Konzept des Laufs ist sehr apart

auf der Wolfshöhe erfolgt um sieben der Start

 

mit Böllern auf den Weg geschickt

mit Erwin den Schnellstartern nachgeblickt

bei Abendsonne ganz locker beginnend den Lauf

sind wir uns sicher, wir holen noch auf!

 

Noch vorsichtig bergab über Höflas bis Lauf

zum Wenzelschloss und dann zurück bergauf

beschleunigt zum Wald und weiter nach oben

auf der Höhe der Alb das Tempo austoben

 

Bei Dämmerung überholen wir im Wald

denn bei dem Tempo wird es uns nicht kalt

bis Tauchersreuth, dann ruft Thomas „Bald,

John, jetzt sind nur noch zwei vor dir!“

an Erwin vorbei, dann ist nur einer vor mir

 

Der Mond bleibt zunächst im Wolkenversteck

langsam suchend bieg ich um jedes Eck

die Schwärze der Nacht schluckt die Pfeile

des Neonsprays, denen ich im Wald nacheile

auf Nadelboden sind sie kaum zu sehen

ich muss oft stoppen und sie suchen gehen

 

Der Erste bricht jetzt deutlich ein!“

ruft Thomas, „du kannst der Sieger sein!“

Ich spüre noch Kraft und hänge mich rein

5 km noch, die Wölfe heulen das Finale ein

Die Entscheidung zuletzt zur Wolfshöhe hoch

gerast bis ins Ziel, hab ich tatsächlich noch

gesiegt mit 51 bei diesem Marathon

und bin überglücklich danach am Mikrofon

 

Freundschaft – friendship, дружба, amitié

by John Stackmann (©John Stackmann), 22.03.2014

Es braucht keine Worte,

aber ich weiß genau,

was sie wollen, brauchen und

wie es für sie angenehm ist.

Unsere Sportlerherzen schlagen

 im gegenseitigen Taktgefühl.

 

Gegenseitiger Respekt.

Wir laufen zusammen.

Gegenseitiges Vertrauen.

Wenn ich anziehe, gehen sie mit.

Gegenseitige Rücksicht.

Wenn einer keucht, laufen wir langsamer.

 

Wenn einer verloren geht,

weiss ich, wo ich ihn finde

und mit einem Lächeln beruhige.

Wenn sie ausgepumpt sind,

weiss ich, sie zu köstigen

und zu stärken.

 

Laufen und füreinander

sich Gedanken machen

vereint sich zu lachen.

Vereint sich zu Freude,

aus Miteinander

wird Freundschaft.

 

Sich gemeinsam bewegen,

kann für unsere Freundschaft

den Grundstein legen.

Die Freundschaft ist ein Glück!

Sie gilt es zu pflegen,

sie soll uns bewegen!

 

Viel Glück und viel Segen

 auf all unsren Wegen,

möge die Freundschaft

noch lang mit uns sein!